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Was ist der Unterschied zwischen einer Website Custom Audience und einem Conversion Pixel?

von | Feb 6, 2015 | Allgemein |

„Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Facebook Website Custom Audience und einem Conversion Pixel?“

Eine berechtigte Frage, und wer hier nicht weiß, was er tut, der kann seine ganzen Bemühungen mit einem falschen Klick zunichte machen…

Schauen wir uns also an, was es mit den Facebook Audiences und Pixeln auf sich hat.

Eine Facebook Website Custom Audience ist eine Liste von Besuchern eines Webauftritts (oder bestimmten Seiten davon), die man auf Facebook wieder ansprechen kann. Zur Einrichtung werden auf der Webseite ein Codeschnipsel von Facebook eingebaut, sowie im Facebook Anzeigen Manager eine entsprechende „Audience“ eingerichtet, um besagten Codeschnipsel zu generieren.

Um ein Beispiel zu machen: auf der Webseite Buch Fans.com gibt es Buchempfehlungen in verschiedene Buchkategorien. Wenn jemand bei Facebook eingeloggt ist und dann über eine Google Suchanfrage auf einen Beitrag in der Kategorie Krimi geschickt wird, dann wird er auch automatisch in die Website Custom Audience Liste „Krimi“ erfasst.

Wenn er sich dann durchklickt, und beispielsweise ein anderes Buch in der Kategorie „Fantasy“ anschaut, dann wird der Nutzer zusätzlich auch in dieser Custom Audience „Fantasy“ erfasst. In diesem Beispiel kann dann dem Krimi Interessierten die nächste Neuerscheinung vorgestellt werden, da er sich bereits für Krimis auf der Webseite interessiert hat etc.

Dieses Szenario hat auch eine Segmentierung (in diesem Fall nach Buchkategorien), aber man kann auch einfach den Website Custom Audience Codeschnipsel für die gesamte Webseite festlegen und damit alle Besucher in eine gesamte Liste nehmen, und mit einer einfachen Anzeige auf Facebook wieder ansprechen („retargeten„). Das kann zum Beispiel eine Anzeige mit dem Hinweis sein, ein Fan der Seite zu werden („Like-Campaign„), oder der letzten Facebook-Seitenbeitrag („Boosted Post„), oder sogar ein Spezialangebot („Coupon„), etc.


 

Ein Conversion Pixel hingegen kommt dann zum Einsatz, wenn man eine bestimmte Aktion tracken will, beispielsweise dass der Interessent ein Produkt kauft, sich in den Newsletter einträgt etc. Der Konversion Pixel wird dann „abgefeuert“, wenn ein Nutzer das gewünschte Ziel erreicht hat.

Um bei dem Beispiel zu bleiben: wenn sich auf der Webseite jemand druchbrowst, wird er in die verschiedenen Website Custom Audiences zugewiesen. Sobald er eine Aktion tätigt und sich in dem Newsletter einträgt, wird auf der Bestätigungsseite der E-Mail Eintragung der Konversion Pixel installiert.

Damit werden dann nur die Leute gemessen, die sich eben für den Newsletter eingetragen und auf den Link in der Bestätigungsmail geklickt haben, und somit auf dieser Seite gelandet sind, wo der Facebook Conversion Pixel feuert und eine Konversion misst.

Warum ist das wichtig?

Weil man damit genau sieht, wie viel zum Beispiel die Akquise eines neuen Leads gekostet hat, in obigem Beispiel.

Das selbe Prinzip kann man natürlich auch auf die Kundenakquise oder den Verkauf eines Produkts anwenden! Wenn man weiss, dass ein neuer Kunde im Schnitt zum Beispiel 20 Euro kostet, dann weiss man auch genau, wie hoch der eigene Gewinn ist (Verkaufspreis abzüglich Kundenakquisekosten abzüglich Herstellungskosten = Gewinn) und wie man den Verkauf nun auf andere Bereiche/Zielgruppen skalieren kann.

Einen weiteren Vorteil des Facebook-Konversionpixels zeige ich dir gleich auf… Nehmen wir an, die Liste mit den Personen, die konvertiert haben, ist eine Käuferliste, dann ist die ja verbunden mit all den Daten, die Facebook bereits über diese Personen hat.


 

Wie wäre es nun, wenn du Facebook sagst: „Facebook, du hast ja bereits 100 Kunden von mir getrackt und kennst die besser als die sich selbst kennen! Geh raus und such mir andere Kunden, du hast dafür 20 Euro pro Akquise zur Verfügung.Genau das ist möglich! (Unglaublich, ich weiss…)

Sprich: je mehr Kunden/Interessenten man via Conversion Pixel trackt, desto besser und günstiger kann Facebook weitere passende Kunden für dich finden und damit dein Business antreiben.

So, wenn du bis hierhin gelesen hast und noch keinen Conversion Pixel im Einsatz hast: Leg los, denn bei jedem Verkauf/Lead/etc., der nicht getrackt wird, verlierst du wertvolle Daten!

Hier findest du ein kostenloses Plugin von Digitalmarketer.ch, dass dir genau dabei weiterhilft!